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Schulpflegschaft

Aus unserem Schulprogramm:

Auf dem Weg zur erziehenden Schule

Einen Schwerpunkt unserer schulischen Arbeit bildet seit einigen Jahren ein Bereich, der unter dem Überbegriff „Auf dem Weg zur erziehenden Schule“ zu fassen ist.
Damit nehmen wir den Auftrag des Schulgesetzes ernsthaft in den Blick, neben Unterrichten und Beraten auch dem Erziehen einen großen Raum im Schulalltag zu geben.

Verschiedene Elemente begleiten diesen Prozess:
A. Wir haben seit 2004 gemeinsam mit den Kindern für das Verhalten in den Klassen vier feste verbindliche Klassenregeln formuliert, die wir im Schuljahr 2016-17 überarbeitet und - angepasst an die aktuellen Situation - verändert haben::
Aus ....
1. Ich melde mich und rede erst, wenn ich aufgerufen werde.
2. Ich arbeite mit und bin rücksichtsvoll.
3. Ich bringe jeden Tag meine Hausaufgaben mit.
4. Ich bringe jeden Tag die notwendigen Schulsachen mit und gehe sorgsam
damit um, …
wurde

1. Ich melde mich!
2. Ich arbeite mit!
3. Ich bin rücksichtsvoll!
4. Ich gehe sorgsam mit allen Schulsachen um!

B. Des weiteren haben wir – ebenfalls unter Beteiligung der Kinder – Regeln für das Verhalten in den Pausen formuliert:

♦ Ich verhalte mich auf dem Schulhof so, dass ich keinen verletze, weder körperlich noch mit Worten.    Ich beachte die Stopp – Regel.
♦ Ich gehe mit Spielgeräten sachgemäß um und verhalte mich rücksichtsvoll.
♦ Ich benutze die Toiletten möglichst während der Pausen, halte sie sauber und bleibe nicht länger als nötig.
♦ Ich spiele nur auf den zugeteilten Rasenflächen Fußball. Auf dem gepflasterten Schulhof benutze ich Softbälle.
♦ Auf den Fluren gehe ich langsam, um andere nicht zu verletzen.
   Vor Unterrichtsbeginn spiele ich auf dem Schulhof oder halte mich nur in meiner eigenen Klasse auf.
♦ In der Regenpause spiele ich in meinem Klassenraum.

Konsequenzen bei Regelverstößen haben wir im Kollegium vereinbart und sind den Kindern bekannt.

C. Vereinbarungen, die die einzelnen Klassen betreffen, wurden beschlossen mit dem Ziel:
♦ der aktuellen Streitschlichtungen
♦ der Konfliktprävention durch Förderung eines positiven Klassenklimas
♦ der Raumgebung zum gemeinsamen Feedback innerhalb der Klasse
♦ seit 2016/ 17 auch erweitert durch das Setzen von Sozialzielen ("Ziel der Woche")

Methoden, wie z.B. Friedenstisch, Streitschlichter, Wunschrunden („Tok, tok, tok, mein Zauberstock), freundliche Minuten, gute Post, Klassenrat, Beschwerdebuch, Gefühlskarten …
und die notwendigen zeitlichen Komponenten liegen dabei im Ermessen der Lehrperson.

D. Anfang 2005 hat sich dann im Auftrag unserer Schulkonferenz ein Arbeitskreis aus Eltern und Lehrern gebildet mit dem Ziel, eine Erziehungsvereinbarung als verpflichtende Erklärung für Lehrer, Eltern und Kinder zu entwickeln.

Diese Erziehungsvereinbarung konnten wir dann im Herbst 2005 in unser Schulprogramm aufnehmen. An einem öffentlichen „Tag der Erziehung“ im September 05 wurden einzelne Elemente dann den Besuchern transparent gemacht durch kleine Vorführungen, Bilder, Texte oder Ausstellungen der Kinder.

Im folgenden Jahr 2006 haben wir diese Erziehungsvereinbarung evaluiert, d.h. durch Eltern-, Kinder- und Lehrerbefragungen die Nutzbarkeit und Sinnhaftigkeit überprüft. Einige Passagen wurden verändert und deutlicher formuliert; aber alle Beteiligten waren sich einig, dass diese Vereinbarung ein wesentlicher Bestandteil unseres schulischen Miteinanders darstellt.

Im Schuljahr 2015/ 16 haben wir diese Erziehungsvereinbarung erneut evaluiert und an die aktuelle Schulsituation angepasst, so zum Beispiel zu den Lehrpersonen auch die Betreuungspersonen der OGS mit dazu genommen. Außerdem wurde sie vom Layout her erneuert und modernisiert und steht allen Beteiligten als farbiger Flyer (hier auch als download PDF 247 KB) zur Verfügung.
Gegen Unterschrift als Empfangsbestätigung wurde die Erziehungsvereinbarung an alle Eltern auf den Klassenpflegschaftssitzungen Anfang des Schuljahres 2016/17 ausgehändigt bzw. konnte an unserem "Tag der Erziehung" Angang Oktober 2016 in den Klassen abgeholt werden.

E. Weiterhin können wir durch Unterstützung von externen Sponsoren (z.B. Sparkasse am Niederrhein) unsere Bemühungen zur konfliktfreien Erziehung ergänzen und das Coolness-Projekt „Krasse Klasse“ vom Fachbereich Kinder, Jugend und Familie des Caritasverbandes Moers-Xanten e.V. für jeweils die 3. Klassen anbieten.

Ziel des Projektes ist es, die Handlungskompetenz der Kinder in Konfliktsituationen zu verbessern und soziale Kompetenz zu fördern.



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